20. April: Anreise

Juhui, nun geht es also los. Nachdem ich vom ganz kleinen Koffer noch in den Mittleren umgepackt habe, bin ich frühzeitig bereit und mache mich auf zum Bahnhof.

Also packen für Australien ist um einiges einfacher, da ich dann schon sehr gut weiss, was sicher mitkommt und was nicht. Für einen 4-Tägigen Städtetrip innerhalb Europas gestaltet sich das schon etwas schwieriger.

Obwohl ich immer etwas nervöser bin, wenn ich nicht nur für mich alleine plane, klappt alles und Claudia und ich treffen fast gleichzeitig am Bahnhof in Zürich ein. Claudia war etwas erstaunt über all die verkleideten Menschen, bis sie herausgefunden hat, dass heute ja das Sechseläuten stattfindet.

Nachdem wir noch in einer Bäckerei je ein Brötchen und einen Kaffe gekauft haben, machen wir uns auf, um unseren Waggon und unsere Sitzplätze im Zug nach Budapest zu suchen.

Der Zug ist recht voll, und das sogar in der 1. Klasse. Da ist man doch froh um die Sitzplatzreservierung.

Die Reise geht auf Schweizer Seite von Zürich aus nach Sargans und über Buchs SG nach Österreich. In Sargans steigen die Zöllner ein und ich kann es nicht lassen, wenigsten von hinten heimlich ein Foto zu schiessen.

Auch wenn es eine recht lange Zugsfahrt ist, so lohnt sie sich auf jeden Fall. Die Landschaft ist mega schön.

Es geht über Feldkirch, St. Anton am Arlberg, Innsbruck, Kufstein, Salzburg und Linz nach Wien.

Das Essen im Zug macht uns nicht wirklich an, aber als wir kurz vor Linz sind, gelüstet es uns nach etwas süssem und stellt Euch vor, das Einzige, was uns von der Karte wirklich angesprungen hat war..... genau, ein Linzertörtchen. Und was soll ich (als bekennende Linzertortenverachterin) sagen? Es war wirklich lecker.

Wir sparen uns unseren Hunger fürs Abendessen auf.

In Wien angekommen, machen wir uns gleich auf in unser Hotel. Ich habe Zimmer im Graben Hotel gebucht und wir sind tatsächlich mitten im Zentrum von Wien, gleich beim Stephansdom. 

Der Rezeptionist ist mega freundliche und wir haben sogar einen Pagen, der unser Gepäck aufs Zimmer bringt.

Die Zimmer sind klein, aber sehr gemütlich.

Auch das Badezimmer ist tip top. Hier wurde auf jeden Fall renoviert. Ich mache in den nächsten Tagen noch ein paar Fotos von aussen.

Zum Hotel gehört ein italienisches Restauran mit sehr charmanten Kellnern. Das Essen habe ich leider nicht fotografiert, aber Claudia und ich teilen uns noch ein Dessert: Mascarpone Glace mit Rhabarer-Erdbeer Kompott. voll lecker.

Danach machen wir noch einen kleinen Spaziergang um einen 7 eleven (hihi, ja, ich weiss schon, dass es die hier nicht gibt), zu suchen, damit wir uns noch etwas zu trinken aufs Zimmer kaufen können.

Leute, wir sind wirklich nicht nur dabei sondern mittendrin, einfach genial.

Hier habe ich schon mal das erste Historische Denkmal fotografiert: die Wiener Pestsäule.

Und gleich vor der Haustüre wartet auch wirklich schon der Stephansdom. Mega imposant.

Nachdem es dann schon 23 Uhr ist, packe ich noch den Koffer aus und mache mich an den Bericht. Das W-Lan ist zwar gratis und offen ohne Passwort, aber seeehr lausig, sodass das Hochladen der Fotos so ziemlich zur challange wird. Dabei sind das heute nur Handyfotos - die vom Fotoapparat sind eine andere Nummer.

Ich werde mich morgen mal erkundigen, ob es möglich ist, ein schnelleres W-Lan zu bekommen oder ob es evtl. von der Lobby aus schneller geht.

Jetzt gehts dann langsam in die Federn und morgen gehts so richtig los.

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