12. Dezember: Watson Bay, Bondi Beach und mehr

Seit zwei Tagen sollte es ja gemäss Wettervorhersage regnen, es war aber immer voll gutes Wetter. Manchmal bewölkt, aber am Nachmittag meist sogar sonnig. Nur heute wollte es am Morgen gar nicht aufhören zu regnen. 

Ich habe das "bitte nicht stören" Schild vor die Tür gehängt und bin einfach liegengeblieben (obwohl ich komische Träume hatte, so mit Fliegerangriffen und Versteckspielen. - Zum Glück deute ich keine Träume, hihi).

Nach einem gemütlichen Whatsapp-Telefonat mit meiner Schwester wage ich mich dann doch aus dem Hotelzimmer.

Ich war schon lange nicht mehr in Watson Bay und gemäss Google-Rezessionen gibt es dort ein gutes Thailndisches Restaurant - also geht trotz schlechtem Wetter auf die Fähre.

Watson Bay liegt am südlichen Felskopf des Hafenbeckens und ist ein kleines verschlafenes Dörfchen, welches ca. 11 Kilometer ausserhalb von Sydney liegt. Mit der Fähre braucht man ca. 20 Minuten. Es gibt nur einen Zwischenhalt vom Circular Quai aus - der ist in Rose Bay.

Die Fähre ist gut gefüllt, aber fast alle Passagiere steuern eins der gleich hier am Hafen liegenden Restaurants an.

Man sieht von hier aus auf die Skyline von Sydney

Ein kurzer Spaziergang durch einen kleinen Park bringt einen an die gegenüberliegende Seite der "Halbinsel" und man blickt auf das offene Meer hinaus.

Als ich mich satt gesehen habe (und es wieder zu regnen beginnt), steuere ich das Thailändische Restaurant an.

Ich bin lange die einzige Kundin (obwohl es schon nach 12 Uhr ist) und nehme Fried Rice mit Gemüse und Tofu. Es ist sehr lecker und ich fühle mich wohl.

Anstatt mit der Fähre zurück zu fahren, nehme ich den Bus nach Bondi Beach.

Als ich an der Bushaltestelle in Watson Bay warte merke ich, dass man von hier sogar die Harbour Bridge sehen kann.

In Bondi Beach setzte ich mich bei einer Barbeque-Grillstelle unter eins der Dächer zum lesen. Die meisten anderen Bänke sind nass vom Regen.

Auch am Bondi Beach gibt es etwas weihnachtliches Flair.

Im Bus zurück nach Sydney sitze ich ganz hinten und geniesse die Fahrt.

Dieses Foto musste ich unbedingt machen um Euch zu zeigen, wie gesittet man hier für den Bus ansteht. Da gibts kein Drängeln oder so, einfach very british, obwohl die Zahl der Nicht-Briten definitiv abnimmt.

Am Circular Quai angekommen, drehe ich ein Runde auf dem Weihnachtsmarkt. Leider bin ich etwas zu früh, es sind noch nicht alle parat.

Und schaut mal, was es da alles gibt: einen Berlinerstand, sogar einen Raclettestand, einfach cool.

Nach einem Zwischenstopp in meinem Hotel schaffe ich es nur noch über die Strasse. Trotz allem war es ein langer Tag und ich bin froh, gehts nach dem Berichteschreiben schon bald unter die Decke.