15. Dezember: Reise nach Narre Warren

Heute Morgen hiess es also Koffer fertig packen und auschecken - bye bye Sydney.

Auch, oder gerade weil ich schon so oft hier war, kann ich mich immer sehr schlecht trennen.

Sydney ist wirkllich zu meiner zweiten Heimat geworden. Als ich vor einer Woche angekommen bin, war ich in einem grossen Loch und wurde immer wieder von meinen Gedanken eingeholt. Aber irgendwie hat es gut getan und konnte hier irgendwie besser zu mir zurückfinden um der Zukunft eine Chance zu geben. Ich weiss nicht, ob ihr das verstehen könnt, aber Sydney gibt mir Kraft.

Ein letztes Frühstück mit Ausblick auf die Harbour Bridge und die Fährschiffe.

Ich nehme die Metro die vom Circular Quai direkt zum Flughafen fährt.

Von hier oben sieht man auch nochmal auf mein Hotel in The Rocks. Wie schon erwähnt etwas abgewohnt, aber sauber und für mich in perfekter Lage.

Von der Metro zum Abflugterminal von Qantas im Domestic Airport - ziemlich verlassen dort unten.

Sogar in der Abflughalle von Qantas steht ein Weihnachtsbaum.

Ich sitze ziemlich weit hinten im Flugzeug und wir müssen übers Rollfeld einsteigen.

Es ist nur ein kurzer Flug von Sydney nach Melbourne (1 Stunde 10 Minuten). Der Flieger ist voll ausgebucht und es gibt sogar ein Sandwich und etwas zu trinken. Auch ein Aufgabegepäck von 23 Kilo ist bei Qantas immer mit dabei - alles Sachen, die für mich wichtig und praktisch sind.

Qantas hat nicht mehr ganz so einen guten Ruf und ist auch teurer als andere Inlandflüge, aber ich hatte bisher immer das Glück dass alles sehr gut geklappt hat.

Ich hole anschliessend meinen Leihwagen bei Europcar ab. Da ich beim Zurückbringen nicht noch früher am Flughafen sein wollte, habe ich den Wagen erst auf 16 Uhr gebucht. Ich bin zu früh und frage nach, ob der Wagen evtl. schon parat sei.

Nein, hiess es, aber ich könnte ja ein Upgrade auf einen SUV machen. Das lasse ich sein, da ich ja nicht wie gewohnt mit dem Auto dann ständig unterwegs bin. Ich sage, dass ich dann lieber warte (45 Minuten).

Komischerweise ist dann 5 Minuten später mein Kleinwagen plötzlich doch per sofort verfügbar - probieren können sie es ja, hihi.

Es hat recht viel Verkehr, aber ich kann immer fahren, wenn auch manchmal etwas stockend.

Nach anderthalb Stunden komme ich bei Tina an und ich freue mich riesig hier zu sein. Nach einem gemütlichen Znacht sitzen wir noch lange zusammen und plaudern.

Dann wird es aber doch Zeit, noch den Reisebericht zu schreiben und unter die Decke zu schlüpfen.

Ich durfte wieder in dem tollen Gästezimmer einziehen, in dem Felix und ich im letzten Jahr wohnen durften. Es ist wirklich super und ich habe ja sogar mein eigenes Badezimmer - herrlich.

Liebe Grüsse

Karin