21. April: Geburtstag der kleinen Schwester

Nach einer sehr guten Nacht (die Betten sind relativ hart und das passt mir sehr gut), starten wir unseren Tag mit einem tollen Frühstücksbuffet.

Es gibt alles, was das Herz begehrt und wir lassen es uns gut gehen.

Wie meistens in den grossen Städten, die ich zum ersten Mal besuche, starten wir auch hier mit einer Hop on Hop of Bustour. Leider sind die Busse nicht offen, da hier die Vorschriften wegen tief hängender Äste, aber auch Stromleitungen, strenger sind als anderwo. Aber man hat trotzdem eine sehr gute Sicht vom Oberdeck aus.

Gestartet wird beim Wiener Opernhaus, welches von unserem Hotel aus in 5 Minuten erreichbar ist.

Wir überqueren zuerst den Donaukanal.....

....und dann auch noch die Donau selber.

Die St. Franz von Assisi Kirche beim Mexikoplatz

Die Urania-Sternwarte

Als wir dann die Tour beendet haben, gönnen wir uns einen Kaffee und machen uns auf, die Hofburg zu besuchen.

Auf unserem Rundgang stehen wir plötzlich vor dem Sissi-Museum und da das Wetter doch nicht so ganz mitmacht, kommt es uns gelegen, hier etwas im trockenen zu verweilen. Der Andrang ist recht gross, sodass wir erst anderthalb Stunden später Einlass bekommen. 

Da das Frühstück doch schon einen Moment her ist, suchen wir in der Nähe eine Möglichkeit, etwas kleines zu Essen.

Ein Bistro-Kaffee lädt dazu ein und wir bestellen uns Himbeer- und Holundersprudel sowie je zwei Baguette. Ich mit Tomate und Claudia mit Thon. Die Entscheidung war nicht ganz so prickelnd: die Sprudel entpuppten sich als seeehr Süsser Sirup und die Baguettes sahen aus, wie direkt aus der Tiefkühltruhe. 

Also meine Google-Rezession wird hier nicht so gut ausfallen.

Doch dann freuen wir uns aufs Museum.

Es ist sehr informativ und spannend. Einfach etwas schräg aufgebaut, da der Rundgang mit der Beerdigung Sissis beginnt. 

Zuerst sind Dokumente und kleine Dinge ausgestellt, dann kommt aber der Teil mit den Kleidern und mit den Räumen, in denen Elisabeth und Franz gewohnt haben.

Ein mega gelungener Nachmittag.

Anschliessend spazieren wir gemütlich ins Hotel zurück um uns vor dem Abendessen frisch zu machen.

Als ich ins Zimmer komme bin ich überrascht und freue mich sehr über den Geburtstagsgruss des Hotels, die mir eine kleine Torte aufs Zimmer gestellt haben. 

Heute wollen wir Wiener Schnitzel essen gehen. Davor schlendern wir noch etwas durch die Gassen und staunen immer wieder über die Schaufensterdekorationen, die sich die Wiener so einfallen lassen.

Ein Aperitiv darf auch nicht fehlen und so lassen wir es uns einmal mehr gut gehen.

Von den Rezessionen her, schneidet das Restaurant Dom Schnitzel weitaus am besten ab und so ergattern wir einen Tisch und bestellen unsere Schnitzel. Und ja, an alle Wien-Kenner: Wiener Schnitzel isst man mit Erdäpfelsalat und Preiselbeeren, aber niemand macht so leckeren Kartoffelsalat wie damals meine Mutter und wenn ich den auf den Tellern so angeschaut habe, hat er mich einfach nicht angelacht. Also gab es ganz banal Pommes dazu. Aber hey: das Schnitzel (und es war klassisch Kalbfleisch) war mega lecker, dünn geklopft, "blaterige" Panade und nicht fettig - einfach lecker.

Auf dem Heimweg gönnen wir uns noch ein Glace aus der Eisdiele und in der Lobby vom Hotel einen Kaffee.

Danach mache ich mich daran, meine Fotos hochzuladen und den Bericht zu schreiben. Obwohl mir die Dame an der Rezeption noch einen anderen W-Lan Zugriff gegeben hat, bin ich trotzdem am Verzweifeln und greife auf meinen Hotspot zurück. So kann ich all die Fotos doch noch vor Mitternacht hochladen.

Morgen gehts dann zum Schloss Schönbrunn und wir hoffen auf herrliches Wetter.

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