Nach einer etwas kurzen Nacht gehts zum Frühstück und danach checken wir aus.
Um 10 Uhr werden wir im Husky House erwartet, das ist nur ein paar Minuten weg von unserer Feriensiedlung.
Wir werden schon von Linnie erwartet. Sie ist heute unser Guide und wir lernen viel über die Huskys und das Schlittenfahren.
Zuerst sehen wir uns einen kurzen Film an, in dem die Husky-Farm vorgestellt wird.
Danach gehts in einen grossen Raum, in dem die einzelnen Hunderassen erklärt werden, wir etwas über die blauen Augen der Huskys erfahren und viel über die Geschichte bis zur Gegenwart der Schlittenhundefahrten erzählt wird.
Linnie ist mitHerzblut dabei und man spürt ihre Begeisterung.
Bevor es dann zu den Hunden geht, erfahren wir, wie das Anspannen und vor allem auch das Auswählen der Hunde vor sich geht. Welcher Hund wo und wie eingesetzt wird und wie man im Sommer, im Herbst und im Winter trainiert.
Und dann dürfen wir zu den Hunden. Direkt beim Besucherzentrum hat es zwei Zwinger, in denen eine ältere Huskydame und zwei gerade entwöhnte Welpen untergebracht sind.
Jeweils zu dritt dürfen wir zu den Hunden rein und knuddeln, streicheln und lieb haben.
Anschliessend besuchen wir noch die grossen Zwinger, es ist alles sehr sauber und geordnet und ich kann mir gut vorstellen, dass man hier im Winter gerne herkommt um das Schlittenfahren hautnah zu erleben.
Nach dieser sehr interessanten Führung - danke Nicole fürs organisieren und Linnie für die Ausführungen, machen wir uns auf den nur noch kurzen Weg zurück nach Umeå.
Auf halbem Weg hat Nicole ein Kaffee entdeckt, in dem wir etwas "kleines" Essen. Dass mein Cesar-Salad so riesig ausfällt, hätte ich nicht gedacht und ich bin froh, dass Nicole und Claudia mir beim Verzehr helfen.
In Umeå checken wir wieder im Elite Hotel Mimer ein.
In der Stadt tanzt der Bär: es ist heute und morgen Oldtimer-Treffen.
Wir sind gespannt, was wir heute abend schon zu sehen bekommen.
Aber erst wird eingecheckt. Ich habe dieses Mal ein Zimmer mit Fenster zum Innenhof, sprich: ich sehe aufs Restaurant wo wir heute abend essen und morgen das Frühstück geniessen werden.
Morgen trennen sich unsere Wege: Vreni und Fritz fliegen am Sonntag zurück in die Schweiz und Nicole, Claudia und ich machen uns wieder auf den Weg Richtung Norden.
Nach dem Essen machen wir uns auf den Weg zum Selfmade-Softice stand und merken schon hier, dass es wesentlich mehr Menschen hat als bei unserer Ankunft vor einer Woche.
Die Autoparade ist zwar erst morgen, aber bereits heute fahren die Autos auf der einen Hauptstrasse hin und her. Erinnert sich jemand an den Barfüsserplatz in früheren Zeiten? Da durften die Autos noch durchfahren und haben an Freitag- und Samstagabend da ihre Runden gedreht um ihre Autos zu zeigen.
Genau das passiert hier: es hat auf beiden Seiten weiter ausserhalb je einen Kreisel und so fahren immer wieder dieselben Autos an uns vorbei. Man kommt aus dem Staunen kaum heraus. Es hat sehr gepflegte Oldtimer, aber auch richtige Rostlauben, bei denen man staunt, dass sie überhaupt noch fahren.
Sogar der Delorean aus Back to the Future fährt mit (ok, ziemlich sicher ein Nachbau, aber trotzdem cool).
Und dann kommt das Auto, von dem ich schwärme, seit ich in der Oberstufe war (mein Lieblingslehrer hatte einen Ford Mustang, Baujahr ca 1968). Ich finde ihn immer noch sehr chick.
Es war noch ein zweiter unterwegs, über die Farbe müsste man dann aber nochmal sprechen, hihi
Auch direkt vor unserem Hotel waren ein paar tolle Autos parkiert
Wir konnten uns kaum sattsehen, hatten dann aber irgendwann eine Abgasvergiftung.
Zurück im Hotel gehts ans Packen, Bericht schreiben und dann etwas eher ins Bett als gestern.
Nach dem Frühstück holen wir den Mietwagen ab, bringen den Bus zurück und machen uns auf den Weg zu Nicole nach Hause.
Der erste Teil unserer Reise ist somit abgeschlossen und wir durften viele tolle Sachen Erleben.
Nicole hat einen super Job gemacht und ich bin froh, durfte ich ein Teil der Testreise sein.
Liebe Grüsse
Karin