1. Juli: Zugfahrt nach Stockholm

Sodele, heute geht es also vom hohen Norden zurück in den Süden und zwar mit dem Zug bis nach Stockholm.

So der Plan.

Claudia und ich sind um halb neun pünktlich startklar. Das AirBnb ist aufgeräumt und wir haben hoffenlich nichts vergessen.

Wir fahren zu Nicole, sie begleitet uns heute nochmal nach Umeå, wo wir den Mietwagen abgeben und von wo aus wir mit dem Zug nach Stockholm fahren.

Bei Nicole angekommen, warten Filou und Leija schon vor den Hundeboxen weil sie meinen, sie dürfen mit. 

Heute wird daraus aber nichts, weil sie in der Stadt sonst im Auto warten müssten. So bleiben sie besser bei Pädi und den Katzen zu Hause.

(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden

Wir verabschieden uns von Pädi, von den Hunden und den Katzen und dann machen wir uns auf den Weg in die Stadt.

(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden

Und ja: ein paar ganz wenige Postkarten machen sich von Schweden auf nach England, Australien und in die Schweiz.

(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden

Nach einer problemlosen Fahrt im Konvoi kommen wir beim Autovermieter an.

Dieses Mal ist der Schalter drinnen offen, wir machen aber noch das Foto, welches wir beim Abholen vergessen haben.

Heute war es einfach nicht mehr ganz so heiss in diesem Glasvorraum.

Am Schalter steht tatsächlich eine Mitarbeiterin und wir können den Schlüssel problemlos abgeben. Auch das Thema von der Übernahme schneiden wir nochmal an und sie entschuldigt sich - scheinbar ist ihnen bewusst, dass der Online-Schalter nicht wirklich funktioniert.

Das nächste Mal werde ich auf jeden Fall mein Auto am Flughafen abholen, das erscheint mir einiges sicherer.

(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden

Wir fahren mit Nicole noch in ein Spielwarenparadies. Hier hat es Unmengen von Spielen und vor allem auch Regalweise Puzzle.

Claudia und ich wollen, dass Nicole das Hobby Puzzeln von Anfang an geniessen kann. Deshalb kaufen wir Sortierschachteln sowie ein lustiges Heye-Cartoonpuzzle und zwar eins mit 1000 Teilen. Das macht Spass und ist ideal um wirklich Spass zu bekommen.

(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden

Dann geht es zum ChopChop Asian Express.

Das ist zwar ein Fast-Food-Restaurant, aber voll lecker und mega gemütlich.

(c) Nicole Imboden
(c) Nicole Imboden

Wir begleiten Nicole noch zu einem Cappucino und zum Hundefutterkauf und danach bringt sie uns zum Bahnhof.

Wir finden gemeinsam den Teil des Perrons, auf dem unser Zug anhalten wird. Es ist ein kleiner Bahnhof mit nur zwei Perrons (1 und 3).

Die Anzeige stimmt und es gibt eine sehr emotionale Verabschiedung. Es ist sehr traurig, dass die gemeinsame Zeit nun schon wieder vorbei ist, aber Nicole kommt im Oktober in die Schweiz und so wird es nicht ganz solange dauern, bis man sich wieder sieht.

Claudia und ich warten auf dem Perron 1 auf unseren Zug, wir sind ca. 20 Minuten zu früh.

Als Nicole weg ist, ruft sie mich nochmal an und sagt, dass sie gerade gesehen hat, dass der Zug wohl verspätung hat.

Ich bedanke mich und wir warten mal, ob auf der Anzeige etwas angegeben wird.

Die Anzeige verheisst nichts gutes, es wird nämlich gar keine Zeit angegeben, wann der Zug fährt und die Durchsage, die sie dann netterweise auch einmalig in Englisch durchgeben erklärt uns, dass es einen Zwischenfall gegeben hat und man nicht weiss, wann und ob der Zug kommt.

Solange die anderen (wir sind nicht alleine) sich noch nicht wegbewegen, bleiben wir auch mal da.

Ich schaue einfach schon mal sicherheitshalber ob es in dem tollen Hotel in dem wir waren, Zimmer hätte.

Das sieht gut aus. Dann würden wir dort einmal übernachten und morgen den Flieger nehmen - so der Notfallplan.

Plötzlich kommt wieder eine Durchsage (in Schwedisch) und alle packen ihre Koffer und laufen los. Ich frage einen Herrn auf Englisch, was den los sei. 

Er meint, der Zug käme, aber anstatt auf der 1 auf der 3.

Wir also alle mit Lift und / oder Treppe runter und wieder rauf auf die 3.

So sind wir jetzt mal im Trockenen - es fängt nämlich an zu regnen.

Auf der 3 kommt dann auch das Zugspersonal, das beruhigt uns. Die nette Dame erklärt uns auf Englisch, dass der Zug kommt, sie aber zuerst noch putzen müssten (WC's und so) und dass wir einfach warten sollen mit einsteigen.

Plötzlich kommt auch hier wieder Bewegung rein und wir müssen wieder zurück auf die 1, hihi, voll schräg.

Aber wir sehen jetzt wenigstens eine Zeit, wann der Zug abfahren soll. Es sind dann am Ende anderthalb Stunden, die wir verspätung haben. Aber immer noch besser als wenn wir doch hier noch gestrandet wären.

Es klappt und unser Zug kommt - juhui, die Reise geht weiter.

Jetzt müsst ihr entschuldigen, aber ich mache hier zu den Fotos von der Zugsfahrt keine Texte dazu - vielleicht später mal, aber als ich dann endlich die Fotos hochgeladen habe ist es 1 Uhr in der Früh und ich bin kaputt - nicht dass wir viel gemacht hätten, aber die Ungewissheit und die Warterei zehren doch so ziemlich.

Fazit? Man sieht zwar ab und zu das Meer oder eine schöne Landschaft, aber meistens sind es doch Bäume, Bäume und Bäume und in dem Tempo, in dem der Zug vorbeiflitzt wird es einem fast Sturm, hihi.

Das nächste Mal quetschen wir uns lieber wieder in eine Propellermachine der SAS, das ist vielleicht etwas unbequem, aber schneller, hihi.

Als wir am Bahnhof in Stockholm ankommen ist es 22:30 Uhr - bei den Geleisen ist es recht schmuddelig und ich bin froh um Claudias Desinfektionsmittel - ich bin sonst nicht so heikel, aber heute fand ich es wirklich nötig.

Der Bahnhof selber ist aber recht schön und wir sind froh hier zu sein.

Da sich langsam der Hunger bemerkbar macht, düsen wir noch gaaaaanz schnell zum Mac - der macht um 23 Uhr zu und wir gehören zu den letzten, die noch etwas bestellen können. Ein Bic Mac Menu war selten so lecker wie heute. Ah und ich habe tatsächlich die Zusage für einen Marktstand am Herbstmarkt in Rheinfelden erhalten, sooooo cooool.

Danach schnappen wir uns ein Taxi und fahren zum Ibis Styles Stockholm Odenplan.

In den Rezessionen haben wir schreckliche Dinge gelesen, von wegen: Zimmer im Keller, nie wieder, dreckig.

Wir machen uns auf das Schlimmste gefasst, aber wir haben super Zimmer im obersten Stock - mit Blick über die Dächer von Stockholm.

Es gibt hier einfach mal Fotos vom Zimmer, mehr gibts morgen.

So, Bericht verfasst, ab unter die Dusche und ab ins Bett. Morgen wird die Stadt erkundet.

Liebe Grüsse

Karin